Montag, 5. August 2013

Luftliebe - Aerophilia Festival 2013













Das Aerophilia-Festival 2013 - 3 Tage lang 30° und drei Nächte lang klarer Sternenhimmel, dazu auf vier Bühnen stetiger Bass. Direkt neben dem Gelände mit der größten Abraumförderbrücke eines Braunkohleabbaus liegt ein See, der nach durchtanzten Stunden eine wunderbare Abkühlung bietet. So müssen Sommerwochenenden sein! :)

Mittwoch, 17. Juli 2013

And so bare is my heart, I can't hide pt. II



Momentan gefällt es mir, humane Merkmale mit geometrischen Formen zu kombinieren; sie nicht unbedingt zu verbinden, aber Elemente von beidem aufzugreifen, ohne jedoch auf die Perfektion der vermeintlich mathematischen Teile zu bestehen. How pretentious.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Montag, 24. Juni 2013

Neulich im Bürgeramt

Weshalb ich diese Institution letztens in brüllender Hitze aufsuchten musste, ist irrelevant, da solchen Besuchen meist ein persönliches Unterfangen zugrunde liegt - wie ich bis zu eben diesem Termin annahm. Entkräftet wurde dies jedoch durch die verblüffend positiv gestimmte Mitarbeiterin, die mich zu sich an den Tisch rief. Vor mir stand gerade noch ein junger Mann auf, der zwei Minuten, nachdem ich mich gesetzt hatte, auch noch einmal zu uns trat. Er fragte die Dame danach, wie genau er denn auf dem Bild zu gucken habe, das er im Begriff war, schießen zu lassen. Lächelnd leierte sie noch einmal alle wichtigen Punkte herunter.
Als der junge Mann gegangen war, wollte ich mit dem Grund meiner Visite fortfahren, doch die Frau mir gegenüber seufzte, dann sagte sie: "Ging um seinen Führerschein, den er beantragen will. Sinnlos, er wird eh abgeschoben."

Montag, 13. Mai 2013

Eindrücke April & Mai


 

 



Frühling - die Jahreszeit der Wiedergeburt und des aufkommenden Farbenreichtums, durchsetzt mit den letzten Zügen winterlichen Graus. Wind und Sonnenschein wechseln sich so schnell ab, dass die Ambivalenz dieser Zeit durchweg präsent ist. Aber was gibt es schöneres, als zu sehen, wie sich alles, manches schneller, manches langsamer, um einen herum auf den Sommer einstimmt?

(Bilder: Entstanden in Reutlingen (BW))

Montag, 18. März 2013

Freundschaft. Oder so.

Durch die praktische Erfindung der social media ist es jedem jederzeit möglich, den Kontakt zu denen seiner 354 Freunde zu intensivieren, die man gern hat und gleichzeitig den Austausch zu denen zu verhindern, die nur die Anzahl der Freunde nach oben treiben. Neben dieser effizienten Möglichkeit der Selektion im Bekanntenkreis kommt jedoch noch der Vorteil hinzu, wieder mit alten Schulfreunden zu kommunizieren, mit denen man sich vor einer Dekade mal ein Schulbrot geteilt hat. Unbeachtet bleibt dabei, weshalb man mit der ehemaligen Zwangssitznachbarin seit fünf Jahren kein Wort mehr gewechselt hat und man kann auf die Idee kommen, sich auf einen Kaffee zu treffen und alte Zeiten wieder aufleben zu lassen.
Schon bei der obligatorischen Umarmung zur Begrüßung besinnt man sich dann jedoch auf alte Differenzen, die im unverbindlichen Chatroom vergessen worden sind, und beschließt kurzerhand, die letzten Urlaubsfotos auf seinem iPad-Mini zu zeigen, um eventuellen Gesprächspausen direkt präventiv entgegenzuwirken. Dass es dazu gar nicht erst kommt, weil das Gegenüber mehr Interesse an seinem Smartphone zeigt, als an dem tiefgreifenden freundschaftlichen Kontakt, wird zunächst gespielt freundlich ignoriert. Mit persönlichen Fragen wie „Hey, was machst du eigentlich gerade so, wie geht’s deiner Schwester überhaupt?“, versucht man dann das Gespräch einzuleiten, während die lang vergessene Freundin hingebungsvoll kaugummikauend in das Geschehen auf ihrem Display vertieft ist. Ein gemurmeltes „Jaja, Moment“ zeigt dann zumindest, dass das Gesagte wenigstens akustisch angekommen ist. Nach kurzem überlegenden Nägelkauen beugt man sich dann doch der technischen Innovation: „Was guckst du denn da?“, lautet die Interesse suggerierende Frage, deren Antwort ernüchternder als erhofft ist. Ein im Kreis tanzender Affe auf YouTube ist das Objekt der ungeteilten Aufmerksamkeit. Über den Schmerz hinweg sehend, dass man selbst nicht einmal mit einem wackeligen Video konkurrieren kann, lehnt man sich seufzend aufgebend in den Sessel zurück und nippt am Kaffee. Das nächste mal, bevor man sich auf ein derart gewagtes Wiedersehensexperiment einlässt, werden bitte noch die Interessensangaben bei Facebook gecheckt!